ZahnÄrztliche Akupunktur
Die Akupunktur (lateinisch acus = Nadel, pungere = stechen) ist eine Methode der traditionellen chinesischen Medizin. Sie basiert auf einer ganzheitlichen Betrachtung von Körper und Geist und kann auch in der Zahnheilkunde eingesetzt werden – vor allem eignet sie sich zur Schmerzreduzierung.
Bei der Behandlung sticht der Therapeut (Zahnarzt) mit feinen Nadeln an bestimmten Körperpunkten in die Haut des Patienten. Die Reizung dieser Körperpunkte kann Schmerzen lindern, etwaige Krankheiten heilen oder das allgemeine Wohlbefinden stärken. Klassische Einsatzgebiete der Akupunktur in der zahnärztlichen Praxis sind neben anderen:
- Schmerzbehandlungen verschiedener Art (Zahnnerventzündung, Trigeminusneuralgie, Verspannungs(kopf)schmerz etc.)
- Kiefergelenkserkrankungen
- Erscheinungen in der Mundhöhle verursacht durch Veränderungen des Immunsystems
- Der Brechreiz beim Röntgen der Zähne und bei Abdrücken von den Zähnen
- Die Kieferklemme
(Einschränkung beim Öffnen des Mundes)
In unserer Praxis setzen wir die Akupunktur in der Vorbehandlung gegen Zahnarztangst ein. Während zahnärztlicher Eingriffe kann die Akupunktur zum Beispiel Würgereize lindern. Bei der Nachbehandlung unterstützt die Akupunktur die Heilung.
Die Akupunkturpunkte, die die Grundlage dieser Methode bilden, sind inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen worden. Folgende Wirkungen der Akupunktur gelten heute auch schulmedizinisch als gesichert:
- schmerzreduzierende Wirkung, psychisch-harmonisierende Wirkung
- verändernde Wirkung auf Immunsystem und Lymphsystem
- vegetativ-regulierende Wirkung
Wichtig ist, dass Akupunktur zwar sehr gut Störungen regulieren und harmonisieren kann, aber nichts "Zerstörtes" wiederherzustellen vermag.


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